Die Band
Vielleicht gibt es lautere Bands, vielleicht gibt es schönere Bands und vielleicht gibt es auch talentiertere Bands, aber immerhin können die „Chainsaw Sisters“ aus dem südwestfälischen Siegen mit Fug und Recht behaupten, die einzig fast gänzlich untätowierte Rockband Deutschlands gewesen zu sein!
Im Jahr 2011 beschlossen die langjährigen Freunde Stefan (Gitarre), Dave (Schlagzeug), Marco (Gesang, Bass) und Chris (Gesang, Gitarre, Mundharmonika), dass es eine gute Idee sei, gemeinsam Musik zu machen. Trotz – oder eben wegen der unterschiedlichen Einflüsse, welche die Bandmitglieder mitbrachten, entwickelte sich schnell ein eigener Stil, den man als „rotzigen“, aber melodiösen Hardrock bezeichnen könnte. Anleihen aus Metal, Punk und Blues, aber auch aus Rock ’n‘ Roll und dem Country- Bereich sind dabei unverkennbar und spiegeln den musikalischen Werdegang der einzelnen Musiker wieder. Dabei haben die Chainsaw Sisters nicht den Anspruch, das Rad neu zu erfinden, sie wollen einfach nur gute, bodenständige Rockmusik machen, mit der sie sich selbst identifizieren können. In den Jahren 2013 bis 2015 wurden diverse Shows in regionalen Clubs gespielt sowie die Demo-EP „Shaved but dirty“ (2014) aufgenommen.Mit dem 2018 erschienen Longplayer „Just a Few More Lovesongs“ und diversen Konzerten in Siegen, demonstrierte die Band eindrucksvoll, wie sie sich über die Jahre musikalisch weiterentwickelt hat. Seit 2020 ersetzt „Dorky Dirk“ Marco am Bass, der die Band aus persönlichen Gründen (stand damals alles in der „BUNTE“) verließ.
Nachdem eine Seuche epischen Ausmaßes das Land heimgesucht hatte, spielten die Chainsaw Sisters 2022 und 2023 endlich wieder live! Gigs im Vortex Siegen-Weidenau und der erste „internationale“ und auch erste Open Air-Auftritt der Band auf dem Wernerfest in Hünsborn, machen Lust auf mehr!
Im März 2024 erschien dann, bisher nur digital, die dritte Scheibe mit dem Titel „Of Wolves & Lambs“. Ab April gastieren die Chainsaw Sisters dann wieder im Vortex und auf diversen Open Airs im Sieger- und Sauerland.
„Warum ich nackt bin? Weil ich so wütend bin!“
anonymer Poet